
Basketball hat in Hilden mittlerweile eine 51-jährige Tradition. Im Jahre 1955 gründete der TuS Hilden seine Basketball-Abteilung. Seit dieser Zeit nahm die Etablierung des Basketballs einen allmählichen Verlauf.
1994 konnte die Abteilung ihren bisher größten Erfolg verbuchen: Ohne eine einzige Niederlage in der Saison feierte die 1. Herrenmannschaft die Oberliga-Meisterschaft und konnte damit den Gang in die vierthöchste deutsche Spielklasse, die 2. Regionalliga, antreten.
In beiden Folgejahren scheiterte man nur knapp am möglichen Aufstieg, man erreichte jeweils die Vizemeisterschaft. Seit mittlerweile 12 Jahren gehört der TuS nun zu den Stammteams der 2. Regionalliga.
In den letzten Jahren war das Konzept der Abteilung dadurch geprägt, dass in jeder Saison mindestens ein amerikanischer Spieler das Trikot vom TuS Hilden überstreifte. Hiermit war stets eine sportliche Attraktion gewährleistet. Mittlerweile konzentriert man sich hauptsächlich auf die attraktiven europäischen Spieler, denn auch diese spielen einen schönen Basketball. Besonders sollte aber die Jugendförderung profitieren. So wurden alle diese Spieler nicht allein für das Spielen verpflichtet, sondern mussten primär in der Jugendarbeit der Abteilung aktiv sein. Eine erfolgreiche Ausbildung der jungen Spieler durch Fachleute, die amerikanischen Sportler und den hauptsächlichen Trainern, war das Ziel. Der stetige Zuwachs an jungen Talenten und deren erfolgreiche Förderung sorgen dafür, dass immer mehr junge Spieler den Sprung ins Regionalliga-Team schaffen und dort wichtige Rollen übernehmen.
Die Jugendmannschaften spielen mittlerweile hauptsächlich auf WBV-Ebene (Ligen des Westdeutschen Basketball Verbandes), was selbst in größeren Vereinen nicht immer realisiert werden kann.
Auch von den naheliegenden Städten wie Monheim, Düsseldorf, Langenfeld, Wuppertal oder Solingen fanden leistungsorientierte Spieler ihren Weg nach Hilden, um in der 2. Regionalliga zu spielen.
Einige Spieler wiederum nutzten das sportliche Angebot des TuS Hilden, um sich später anderen höherklassigen Vereinen anzuschließen, damit sie dort auf Korbjagd gehen konnten wie z.B. Simone Banken, die in der 2. Bundesliga für SV Union Opladen an den Start ging.
Jörg Holtz zog es nach einigen Jahren in Hilden zum ART Düsseldorf, der damals noch in der 1. Regionalliga spielte. Er konnte sofort wichtige spielerische Akzente setzen und war schnell ein Leistungsträger. Nach einiger Zeit und Erfolgen in der Landeshauptstadt kehrte er zurück zum TuS Hilden. Er ist nicht nur Spieler der 1. Herrenmannschaft, sondern auch als Jugend- und Damentrainer tätig und unterstützt die neueren Planungen der Abteilung wo er kann.
Nach einigen Jahren Abstinenz kehrte auch Martin Biele zurück nach Hilden. Biele entwickelte sich bei den Schwelmer Baskets zu einem der besten Rollenspieler und härtesten Kämpfer in der 2. Bundesliga.
Seinen Kampfgeist hat er aber immer noch nicht verloren, sondern versucht, als Trainer der 1. Herrenmannschaft des TuS Hilden seit Beginn der Saison 2002/03, ihn an seine Mannen weiterzugeben. In der Saison 2004/05 erreichte er mit seinem Team den dritten Platz in der 2. Regionalliga. Dieses Ergebnis war seit einigen Jahren Flaute das beste Ergebnis des TuS. Zum Saisonende 2005/06 übergab Martin Biele das Amt als Chef-Trainer an Markus Düringer. Dieser arbeitet in der Saison 2006/07 mit vielen vorherigen TuS Hilden Jugendspielern wie Adam Barczyk, Lennart Klever, Simon Göhler oder Ingmar Gettmann.
Mittlerweile spielen natürlich auch noch andere erfolgreiche Teams im TuS 96 Hilden. Es gibt noch weitere 3 Herrenmannschaften, von denen seit kurzem zwei in der Bezirksliga auf Korbjagd gehen. Sie zählen in den letzten Jahren immer mehr zu den Favoriten.
Aber auch der Damen-Bereich ist recht erfolgreich: Die 1. Damen spielte seit einigen Jahren in der Bezirksliga. Viele der Spielerinnen sind „Eigengewächse“ des Vereins, aber auch hier wird das Einzugsgebiet größer. Spielerinnen aus Haan, Wuppertal und Düsseldorf finden ihren Weg nach Hilden. Leider verpasste man 2003/04 den Aufstieg um Haaresbreite. 2006 jedoch schaffte man den lang ersehnten Aufstieg in die Landesliga und ist somit das zweithöchste spielende Team in der Abteilung. Auch hier tut sich etwas durch den kommenden Nachwuchs. Mittlerweile kann der TuS Hilden mit zwei weiblichen Jugendmannschaften und einer gemischten Jugendmannschaft, deren Talente mit viel Spaß am Sport gefördert werden, hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.
Seit der Saison 2006/2007 geht die Basketballabteilung des TuS 1896 Hilden e.V. mit einem neuen Namen auf Korbjagd: Nach einem Online-Voting auf unserer Webseite (www.hilden96ers.de oder
www.tushilden-basketball.de), gewann der Name „Hilden 96ers“ mit 45,82%. Mit diesem neuen Namen und einem neuen Logo möchte man neue Attraktivität und Aufwind für das Basketballabteilungs-Image gewinnen.
Weiterhin wollen wir den Basketball in Hilden attraktiv gestalten und hoffen dabei auf Ihre Unterstützung. Sei es als Mitglied, Zuschauer, Freiwilliger Helfer, Kooperationspartner oder Sponsor.
Mit freundlichen Grüßen,
Die Hilden 96ers






